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Handvoll Einsätze rund um den Jahreswechsel

Die Freiwillige Feuerwehr Dachau wurde im abgelaufenen Jahr zu 486 Einsätzen alarmiert, das waren 61 weniger als 2018 aber statistisch immer noch 1,33 Einsätze pro Tag (statt 1,5 in 2018). Der letzte Alarm erfolgte am 31. Dezember um 21:48 Uhr, gemeldet wurde ein Zimmerbrand im Reinhold-Langenberger-Weg. Ein Anwohner hatte in einem benachbarten achtgeschossigen Gebäude Feuerschein gesehen und den Notruf gewählt. Nach wenigen Minuten rückten die Einsatzkräfte mit zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen, der Drehleiter, einem Tanklöschfahrzeug sowie dem Einsatzleitwagen aus. Weitere Kräfte standen im Gerätehaus noch in Bereitschaft. Die Erkundung ergab, dass es auf einer Dachterrasse gebrannt hatte. Anwohner hatten die Flammen bereits mit einem Gartenschlauch gelöscht. Auf etwa drei Quadratmetern war der Fußboden zerstört und es hatte durch die Abdeckung und Gebäudedämmung bis auf die Betondecke durchgebrannt. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Brandbereich mit Hilfe einer Wärmbildkamera und öffneten sicherheitshalber weitere Bereiche des Fußbodens um ein unbemerktes weiterbrennen in der Dämmung ausschließen zu können.
Der Brand wurde nach ersten Erkenntnissen der Polizei durch eine abgefeuerte Raketenbatterie ausgelöst, das wichtigste ist jedoch, dass es keine Personenschäden zu beklagen gab. Die vor Ort befindlichen Kräfte des Rettungsdienstes mussten nicht eingreifen, sie dienten lediglich der Absicherung der eingesetzten Atemschutzgeräteträger. Die letzten der insgesamt 30 Kräfte der FF Dachau verließen nach knapp eineinhalb Stunden die Einsatzstelle. Nach dem Austausch der benutzen Ausrüstung schafften es alle noch rechtzeitig nach Hause um dort mit ihren Familien und Freunden den Jahreswechsel zu genießen, zumindest für eine kurze Zeit.

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Das neue Jahr(-zehnt) war gerade eine Stunde und drei Minuten alt, da lösten die Funkmeldeempfänger der Bereitschaft aus. Am Karlsberg wurde ein Kleinbrand im Freien gemeldet. Mit einem Kleinlöschgerät wurde das Brandgut gewässert um ein erneutes Aufflammen auszuschließen. Vom Karlsberg fuhren die Kräfte direkt nach Karlsfeld weiter. Die Kameraden dort hatten kurz hintereinander zwei Brandeinsätze zu bewältigen. Noch auf der Anfahrt kam die Entwarnung aus Karlsfeld und die Dachauer Kräfte konnten die Einsatzfahrt abbrechen.
Keine Stunde später wurde die FF Dachau erneut alarmiert, kurz hintereinander wurden Kleinbrände in der Josef-Seliger- sowie der Josef-Scheidl-Straße gemeldet. Wie sich herausstellte, handelte es sich um ein und dasselbe Feuer. Vorhandene Böllerreste wurden mit einem Kleinlöschgerät „unschädlich“ gemacht. Die restliche Nacht blieb ruhig. Um 10:18 Uhr folgte dann eine Technische Hilfeleistung. Im Himmelreichweg war die Fahrbahn aufgrund eines Wasserrohrbruchs überschwemmt. Hier mussten die Kräfte jedoch nicht eingreifen, das übernahmen Mitarbeiter der Stadtwerke.





Veröffentlicht am 01.01.2020